Es ist Dezember! Das bedeutet, dass die Feiertage wieder vor der Tür stehen und Ihnen Nikolaus und Weihnachtsgeschenke um die Ohren fliegen. Tatsächlich findet ein Viertel der Online-Verkäufe im November und Dezember statt. Für viele Unternehmen ist der Dezember daher der geschäftigste Monat des Jahres. Wie stellen Sie sicher, dass sich Ihre Marke von der Konkurrenz abhebt und die Menschen Ihre Produkte kaufen wollen? Kurbeln Sie den Verkauf an, indem Sie die Preise senken, hohe Rabatte anbieten oder eine Werbeaktion in den sozialen Medien starten? Oder locken Sie die Verbraucher mit persönlichem Service, einprägsamen Inhalten und einem einzigartigen (interaktiven) Erlebnis? All die verschiedenen Online-Marketingstrategien können überwältigend sein. Deshalb haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, rund um die Feiertage online optimal aufzutreten.
1. Machen Sie es dem Kunden so einfach wie möglich
Zeitmangel wird heutzutage als ein großes Problem angesehen. Wir wollen alles so schnell und effizient wie möglich erledigen. Mit Apps wie Thuisbezorgd müssen Sie sich nicht mehr von der Couch erheben, um einzukaufen und zu kochen. Unsere Gesellschaft legt Wert auf Zeit. Denn je schneller man etwas erledigt, desto mehr Zeit bleibt für andere wichtige oder unterhaltsame Dinge.
Um die Feiertage herum möchte jeder den anderen mit den schönsten Geschenken überraschen. Aber woher nehmen Sie die Zeit, um Geschenke für Ihren Partner, Bruder, Ihre Schwester, Ihren Vater, Ihre Mutter und Ihren Nachbarn zu kaufen, wenn Sie fünf Tage die Woche arbeiten und ein ausgefülltes Sozialleben haben? Als Unternehmer können Sie sich diesen Trend geschickt zunutze machen. In den letzten Jahren sind Online-Shops unverzichtbar geworden, und man muss nicht mehr durch die Einkaufszentren laufen, um die eine Barbie-Puppe zu finden. Die Verbraucher sind bereit, für guten Service und Zeitersparnis zu zahlen. Bieten Sie zum Beispiel vorgefertigte Geschenkpakete an. Auf diese Weise müssen die Kunden ihre Pakete nicht mehr selbst zusammenstellen. Außerdem können Sie einen Einpackservice anbieten, die Öffnungszeiten anpassen oder bei der Rückgabe von Produkten im Dezember besonders kulant sein.
2. Halten Sie Termine ein und sorgen Sie für eine schnelle Lieferung
Dieser Tipp liegt voll im Trend: Zeit ist Geld. Heutzutage erwarten die Verbraucher, dass ein Paket 24 Stunden nach der Bestellung auf ihrem Fußabtreter liegt. Sie haben vergessen, ein Geschenk zu kaufen? Kein Problem! Last-Minute-Bestellungen sind ganz normal. Viele Webshops versprechen den Verbrauchern daher, dass die Bestellung am nächsten Tag zugestellt wird. Achten Sie nur darauf, dass logistisch alles in Ordnung ist, wenn Sie dieses Versprechen geben. In dem Moment, in dem Sie nicht schnell liefern können, stehen garantiert einige verärgerte Kunden vor Ihrer Tür.
Denn nichts ist ärgerlicher als ein enttäuschtes Kind, weil Ihr Nikolaus- oder Weihnachtspaket nicht rechtzeitig geliefert wurde. Schlechte Bewertungen haben einen großen Einfluss auf den Umsatz. Achten Sie also darauf. Aber können Sie alle Ihre Versprechen einhalten? Dann ist das eine gute Gelegenheit, Ihren Umsatz zu steigern! Die Lieferfrist ist ein wichtiger Faktor beim Weihnachtsgeschäft. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine verspätete Lieferung eines Weihnachtseinkaufs ein Grund ist, nicht mehr in dem Webshop einzukaufen. Wenn die Lieferzeit zu lang ist, gehen potenzielle Kunden zu einem Konkurrenten. Vergewissern Sie sich, dass alle Lagerbestände aufgefüllt sind und dass Sie eine schnelle Lieferung erreichen können.
3. Nutzen Sie Echtzeitdaten für Ihre Adwords-Kampagne
Die Verbraucher reagieren sehr empfindlich auf Knappheit und Zeitdruck. Wenn sie sehen, dass nur noch 2 Produkte verfügbar sind, verspüren sie den Druck, das Produkt sofort zu bestellen oder eine Reservierung vorzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, einen Kauf zu tätigen, ist größer, wenn das Produkt jeden Moment ausverkauft sein könnte. Dann wäre die ganze Recherche umsonst gewesen! Sie können gut darauf reagieren, indem Sie alle Anzeigen über Google Adwords mit Daten aus dem Produkt-Feed ergänzen. Achten Sie darauf, dass dieser Feed dynamisch ist und ständig aktualisiert wird. Auf diese Weise motivieren Sie die Verbraucher zum Handeln, wenn der Vorrat knapp ist. Besonders effektiv ist dies in Kombination mit einer Retargeting-Strategie. Die Tatsache, dass etwas fast ausverkauft ist, kann potenziellen Kunden den zusätzlichen Anreiz geben, das Produkt doch noch zu kaufen. Außerdem können Sie in den Anzeigen zeigen, wie viele Menschen das Produkt bereits gekauft haben. Das schafft ein Gefühl des Vertrauens.
4. Seien Sie auf den wichtigsten Online-Shops und Vergleichsseiten sichtbar
Das Internet ist ungemein transparent. Auf einen Blick wird deutlich, welche Unternehmen ein Produkt anbieten und wo dieses Produkt am günstigsten ist. So wird es immer schwieriger, sich von den großen Anbietern abzuheben. Außerdem orientieren sich die Verbraucher nicht mehr nur über Google, sondern auch über große Webshops oder Vergleichsseiten wie Bol.com, Amazon und vergelijk.nl. Diese Websites leiten die Kunden auf Ihre Website weiter oder der Kauf erfolgt direkt über die Plattform. Wenn Ihre Produkte nicht über die großen Webshops verkauft werden und nicht auf den Vergleichsseiten zu finden sind, entgehen Ihnen möglicherweise viele Verkäufe. Besonders um die Feiertage herum suchen viele Menschen direkt über einen großen Webshop nach einem Geschenk. Es ist also ratsam, von diesen Plattformen Gebrauch zu machen!
5. Mit einer Social-Media-Kampagne Begeisterung wecken
Schon im November wird man auf Facebook und Instagram mit all den Weihnachtsmemes zu Tode bombardiert. Sobald die Temperaturen sinken, beginnen viele Menschen bereits mit den Vorbereitungen. Machen Sie sich das mit einer starken Social-Media-Kampagne zunutze und beginnen Sie mit dem Gespräch. Überlegen Sie sorgfältig, wie Sie Ihre Marke mit den Feiertagen in Verbindung bringen können.
Die Kanäle der sozialen Medien bieten viele Möglichkeiten, die Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können. So können Sie beispielsweise auf Facebook Anzeigen schalten, die perfekt zu Ihrem Ziel passen. Eine Anzeige, die den Verkauf ankurbeln soll, sieht ganz anders aus als eine, die viral gehen soll. Überlegen Sie also vorher genau, welche Ziele Sie verfolgen, wen Sie erreichen wollen und was Sie messen wollen. Es ist ratsam, einen Inhaltskalender für November und Dezember zu erstellen. Auf diese Weise sind alle Anzeigen konsistent und Sie wissen im Voraus, welche Inhalte Sie benötigen. Schließlich ist es wichtig, die Social-Media-Kampagne interaktiv und persönlich zu gestalten.
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